NABU Auf den Hainer Pfad neben der steinern Straße
Wir pflegen ab jetzt eine 940 m² große Streuobstwiese. Sie liegt am Nordhang vom Wingertsberg.
Ins Auge gefasst sind folgende Maßnahmen:
Entfernen der Misteln an zwei Obstbäumen, Neupflanzung in den Lücken, Pflegeschnitt der Bäume, Aufstellen von Julen, Nistkästen, Fotografieren und Bestimmen der Obstbäume, regelmäßiges Mähen mit Abfuhr des Grünschnitts zwecks Ausmagerung, Anlegen eines Reisighaufens oder einer Benjeshecke, Ausreißen der armenischen Brombeere, Dokumentieren der Fauna und Flora.
Viel Arbeit die Spaß macht.
Wer sich daran beteiligen will, bitte melden. Jede hilfreiche Hand oder jeder Rat ist willkommen.
Aufruf zum Rechen
Die gemeinsame Aktivität macht Spaß, motiviert und ersetzt jedes Fitnesscenter, versprochen. Die Anzahl unserer Arbeitseinsätze im Jahr ist überschaubar und sollte Niemanden überfordern.
Die Größe der Streuobstwiese erfordert tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns wirklich über jede, auch noch so kleine/kurze Unterstützung. Kommt vorbei, sofern möglich.
Neophyten
Herr Erzberger beseitigte die Essigbäume und kürzte die Brombeerhecke ein.
Frau Gräf und ihr Mann gruben die Wurzeln der armenische Brombeeren aus.
Dokumentieren des Obstbestandes
Die Obstbäume sowie die Früchte photographierte Frau Mühleck. Die Lage wurde eingemessen und der Zustand der Bäume beurteilt.
Erste Pflegemaßnahmen
Als erstes entfernen wir die am Stamm wachsenden Baumporlinge, desinfizieren die Wunde und verschließen sie mit Lehm. So vermeiden wir die weitere Verbreitung der Sporen.
Dann schneiden wir die von den Misteln befallenen Äste ab, ca. 30 cm nach Austrieb.
Zuletzt sägen wir das Totholz und die abgebrochenen Äste raus.
Weitere Baumschnitte ab Oktober.
Anlage einer Benjeshecke
Mit den abgeschnittenen Ästen bauen wir als natürliche Begrenzung zum Weg eine 150 cm hohe Benjes-Hecke.
Auf diese Weise entstehen sehr dichte, fast zaunartige Hecken aus Totholz. Über die Zeit siedeln sich Wirbellose sowie Insekten an, bieten Nistplätze für Vögel und Schutz für Igel und viele andere Lebewesen.
Als wir einen Baumstumpf absägten, hatte dort eine Spitzmaus ihren Unterschlupf, nunmehr in der Benjeshecke.
Wir mussten vorher den Boden sorgfältig von
der armenischen Brombeere und den Brennesseln befreien, damit die Hecke nicht überwuchert wird.
Wir ermutigen jeden Nachahmer eine Benjeshecke am Wingertsberg anzulegen.